Baby Wundschutzcreme: Wie finde ich die richtige Creme?

Baby Wundschutzcreme

Viele Babys leiden vor allem in den ersten sechs bis acht Wochen an einem wunden Po. Bei dem einen tritt er früher auf, bei dem anderen etwas später. Nicht selten dehnen sich die roten Stellen bis in den Genitalbereich oder sogar auf die Oberschenkel und den Bauch aus. Die gereizte Haut quellt an diesen Stellen auf und entzündet sich. Im Fachjargon wird dieser Ausschlag als Windeldermatitis bezeichnet. Begünstigt wird er vor allem durch Windeln, die zu wenig frische Luft an den kleinen Babypopo lassen und somit die Feuchtigkeit von Urin und Kot nicht komplett trocknen lassen.

Damit es erst gar nicht zu diesem unangenehm brennenden und juckenden Windelausschlag kommt und du dein Baby nicht mit einem Pavian verwechselst, kannst du z.B. Baby Wundschutzcremes (u. a. unsere Arschretter Wundschutzcreme) bereits bei einem geröteten oder gerötet und wunden Po anwenden.

In leichten Fällen kann das regelmäßige Eincremen mit der Wundschutzcreme bei deinem Baby bereits nach einem Tag zur Linderung der Symptome führen.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • welche Inhaltsstoffe eine Wundschutzcreme für Babys enthalten sollte,
  • welche Inhaltsstoffe eine Wundschutzcreme nicht enthalten sollte,
    und
  • welche Alternativen du zu einer Wundschutzcreme anwenden kannst.

Welche Inhaltsstoffe sollte eine Baby Wundschutzcreme enthalten?

Der maßgebliche Inhaltsstoff einer Wundschutzcreme ist fast immer Zinkoxid. Zink ist ein Spurenelement und wichtig für den Stoffwechsel eines Menschen. Es wirkt entzündungshemmend und kann der Haut zusätzlich helfen sich zu regenerieren. Auf den Verpackungen ist es als Zink Oxide deklariert. Zinkoxid bindet die Flüssigkeit wunder Hautflächen, sodass die Haut des Babypopos wieder trocken wird. Somit ist es vor allem für die Wundheilung zuständig.

Laut Ökotest ist es außerdem von Vorteil, wenn die Creme Extrakte aus Ringelblume (Calendula Officinalis Extract), Kamille (Chamomilla Recutia Flower Extract) oder Nachtkerzenöl (Oenothera Biennis Oil) enthält. Diese Stoffe können der Haut beim Heilen helfen.

Generell gilt, dass natürliche Inhaltsstoffe meist besser verträglich sind als chemische und daher die Wunschutzcreme möglichst aus vielen natürlichen Inhaltsstoffen zusammengesetzt sein sollte.

Welche Inhaltsstoffe sollte eine Wundschutzcreme nicht enthalten?

Während einige Inhaltsstoffe den Heilungsprozess der Haut deines Babys unterstützen können, können andere sie zusätzlich belasten.

Die Haut deines Babys ist bis zu fünfmal dünner als deine eigene Haut und sein elastisches Bindegewebe ist nur in einem sehr geringen Maße ausgebildet. Daher kannst du dir sicher gut vorstellen, dass sie wesentlich weniger strapazierfähig als deine und zusätzlich für mehr Substanzen durchlässig ist. Aus diesem Grund solltest du vor allem darauf achten, dass keine chemischen Duftstoffe, Alkohole, Farbstoffe oder Parabene in der Wundschutzcreme enthalten sind.

Duftstoffe: Duftstoffe werden häufig zur Neutralisierung eines unangenehmen Eigengeruchs von bestimmter Produkte verwendet. Einige natürliche Düfte haben auf Babys sogar positive Wirkungen. So können für deinen Liebling auch feste Pflegerituale mit dem Duft in Verbindung gebracht und damit eure Eltern-Kind-Bindung vertieft werden. Es gibt aber auch Duftstoffe, die bei deinem Baby Allergien auslösen können. Achte darauf, dass du die Pflegeprodukte verwendest, die auf „allergieverdächtige Duftstoffe“ verzichten. Wenn du dir unsicher bist, ob der Duftstoff der Haut deines Babys schaden könnte, dann benutze am besten neutrale Wundschutzcremes ohne Duftstoffe.

Gut zu wissen ist in diesem Zusammenhang übrigens auch, dass du selbst in der ersten Zeit nach der Geburt möglichst auf Parfüm und andere Duftstoffe verzichten solltest, damit dein Baby dich besser erkennen kann. Denn vor allem in den ersten Lebenswochen und Lebensmonaten erkennt es dich an deinem Geruch. Ein Parfüm würde deinen Geruch verfälschen und es kann sein, dass dein Baby sich dir gegenüber sogar auf einmal merkwürdig verhält. Aber auch hier kann eine allergische Reaktion auf den Duftstoff möglich sein.

Farbstoffe: Farbstoffe werden nur dazu verwendet, um das äußere Erscheinungsbild, also die Farbe der Wundschutzcreme zu verbessern. Aber auch diese können bei deinem Baby womöglich zu Hautirritationen führen. Das ist der Grund, warum Farbstoffe normalerweise nicht in Pflegeprodukte von Babys gehören. Laut der EU-Kosmetikverordnung, kurz KVO, ist die Verwendung von Farbstoffen in Baby-Pflegeprodukten sehr streng geregelt. Die meisten der dort erlaubten Farbstoffe sind sogar in Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten zu finden. Da die Regelung nur für Baby-Pflegeprodukte gilt, solltest du Wundschutzcremes, die nicht speziell für Babys ausgezeichnet sind, vermeiden.

Parabene: Parabene sind eine spezielle Form von Konservierungsstoffen. Sie sind immer wieder in der Kritik. So stehen sie unter anderem in Verdacht, hormonähnliche Wirkungen zu haben. Die Einschränkung der Fortpflanzungsfähigkeit und eine verfrühte Pubertät bei Mädchen sollen ihre Folgen sein. Seit 2015 sind die Butyl- und Propylparabene in Babyprodukten verboten. Andere noch erlaubte Parabene stuft das Bundesinstitut für Risiko (BfR) in der vorgeschriebenen Konzentration als sicher ein.

Alkohole: Statt der Parabene wird leider zur Konservierung häufig Alkohol eingesetzt. Wahrscheinlich ist die Konzentration des Alkohols so gering, dass er keine Gefahr für die Haut darstellt, jedoch gibt es auch Cremes, die ohne Wasser hergestellt sind und somit komplett auf Konservierungsstoffe verzichten können.

Wenn du jetzt nach einer Wundschutzcreme suchst, die zu 99% aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht und ohne Duftstoffe, Parabene, Alkohol und ohne Farbstoffe auskommt, dann teste doch mal die Arschretter Wundschutzcreme von LITTLE BIG CHANGE.

Welche Alternativen kannst du zur Baby Wundschutzcreme nutzen?

Unten ohne ist wohl die beste Möglichkeit, um genügend Luft an den kleinen Babypopo zu bekommen und somit dafür zu sorgen, dass er möglichst schnell abheilt und nicht feucht wird.

Heilwolle: Heilwolle ist gereinigte Schafwolle. Sie enthält das natürliche Wollfett Lanolin.  Das wachsähnliche Fett ist dem körpereigenen Fett der Haut sehr ähnlich und pflegt sie daher sehr. Zudem hat sie eine entzündungshemmende Wirkung. Somit ist sie ein natürliches Hausmittel gegen einen wunden Popo und soll sogar Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Achte jedoch darauf, dass du die Heilwolle nicht direkt auf offene Hautstellen legst, da sonst die Wollfasern in die Wunde gelangen können.

Muttermilch: Wenn du noch stillst oder etwas von deiner Muttermilch im Kühlschrank aufbewahrt hast, dann ist hier ein guter Zeitpunkt dieses Wundermittel auszuprobieren. Wichtig ist jedoch, dass du sie gut abtrocknen lässt, bevor du deinem Baby wieder eine Windel anziehst.

Neben der Behandlung des roten Pos kannst du auch versuchen die Ursache herauszufinden. So kann bereits das Zahnen, was häufig das Immunsystem deines Babys schwächt und somit auch die Haut empfindlicher macht, der Grund für einen roten Po sein. Aber auch säurehaltige Lebensmittel oder bestimmte Obstsorten können Auslöser des Ausschlags sein. Sogar bestimmte Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe dein Baby dann über deine Muttermilch aufnimmt, können für Probleme sorgen. Und, last but not least, brauchst du natürlich Windeln, die dicht halten. Das passende Abo hierzu findest du bei Little Big Change Windelabo.