Waschbare Windel oder Einwegwindel?

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Das Baby ist bald da und ihr habt euch noch nicht entschieden, in welches Windelabenteuer ihr euch stürzen wollt. Euer Herz schwankt zwischen Einwegwindeln und waschbaren Windeln. Ihr wägt das Für und Wider jeder dieser Lösungen ab, aber könnt euch trotzdem nicht festlegen. Wir haben beschlossen, euch mit auf eine kleine Reise durch die Vor- und Nachteile jeder dieser Windelarten zu entführen, damit ihr mehr Klarheit gewinnt. Los geht‘s, folgt der Anleitung …

Die Einwegwindel: ein ultrapraktischer Verbündeter im Alltag

Die Poleposition auf dem Windelmarkt hat die Einwegwindel inne, die von der großen Mehrheit der Eltern bevorzugt wird. Die einmalig verwendbare Windel hat den großen Vorteil, dass sie wesentlich praktischer ist als ihre Konkurrenz der waschbaren Windel.

Im Gegenzug zum praktischen Aspekt haben Einwegwindeln den schlechten Ruf, schädliche Substanzen für die Babyhaut zu enthalten. Außerdem steht auch die Frage der Umweltbelastung durch diese Windelart im Raum. Die Zellulose, die in dieser Windel enthalten ist, erfordert das Abholzen von Tausenden Hektaren Wald jedes Jahr.

Um sowohl praktische als auch umwelt- und hautschonende Windeln zu bieten, achtet Little Big Change darauf, dass:

  • keine schädlichen Substanzen wie unter anderem Chlor, Duftstoffe oder Lotion verwendet werden (OEKO-TEX-Zertifikat)
  • die verwendete Zellulose aus nachhaltigen Wäldern stammt (FSC-Zertifikat)

Außerdem solltest du wissen, dass sich nach und nach der Recycling-Sektor für Einwegwindeln entwickelt.

Der umweltfreundliche Aspekt der waschbaren Windeln

In den letzten Jahren feiern die waschbaren Windeln ihr großes Comeback. Ihre Anschaffung ist im Vergleich zu Einwegwindeln teurer, so dass es sich um eine nicht zu verachtende Ausgabe handelt, die sich aber mit der Zeit auszahlt. Über das langfristig gesparte Geld hinaus bieten sie den weiteren Vorteil, für weitere Kinder wiederverwendet werden zu können. Nur bei der Größe musst du hier mehr aufpassen als bei Einwegwindeln, da letztere nach und nach angepasst gekauft werden können und die waschbaren Windeln nicht.

Der nächste große Vorzug besteht darin, dass diese Windelart wesentlich umweltfreundlicher ist. Auch wenn das für das regelmäßige Waschen verwendete Wasser eine nicht zu verachtende Umweltbelastung darstellt, gibt es ein paar Tricks, um die negativen Auswirkungen im Vergleich zu den durch Einwegwindeln verursachten Müllbergen gering zu halten.

Der große Nachteil ist, dass waschbare Windeln wesentlich unpraktischer sind als Einwegexemplare und mehr Zeit erfordern: Waschen, Trocknen, Vorbereiten der Windel je nach Format usw.

Und wenn du noch Zweifel hast …

Die Wahl der Windelart, die du verwendest, hängt in erster Linie von deinen eigenen Überzeugungen ab. Vergiss nicht, dass es auch andere Lösungen gibt, wie zum Beispiel: Höschenwindeln, Hybridwindeln usw. Am wichtigsten ist, dass du einen guten Kompromiss findest zwischen:

  • deinen Erwartungen, der Zeit, die du mit dem Wickeln und Waschen verbringen möchtest, dem praktischen Aspekt im Alltag etc.
  • vor allem, dem Komfort und den Bedürfnissen deines kleinen Lieblings

Denn nicht jedes Baby nimmt unbedingt jede Windellösung an. Nur, weil du dich für waschbare Windeln entschieden hast, bedeutet das nicht, dass du das jetzt drei Jahre lang durchziehen musst.

Doch wenn du waschbare Windeln verwenden möchtest, solltest du das von der Geburt an machen, denn Einwegwindeln gewöhnen das Baby an eine maximale Saugfähigkeit und dadurch kann es den feuchten Po, den waschbare Windeln mit sich bringen, danach nicht mehr ertragen.

Wir empfehlen dir, auf die Bedürfnisse deines Babys zu achten und zu schauen, ob es sich in der Windel wohlfühlt, die du ihm anziehst. Wenn es Hautreizungen oder kleine Pickel am Po aufweist, überdenke deine Wahl noch einmal, um DIE Windel zu finden, mit der dein Schatz ohne Auslaufen und Hautreizungen im Trockenen bleibt und aufwächst. Und wenn du Fragen hast, steht Little Big Change dir zur Seite, um darauf zu antworten!