Top 10 der beliebtesten Jungennamen und ihre Bedeutungen

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Du hast einen kleinen Mann im Bauch und interessierst dich für die Top 10 der beliebtesten Jungennamen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz? Hier kannst du sie samt ihrer Bedeutungen nachlesen.

Während früher in den 1950er – 1960er Jahren kurze, etwas hart klingende Namen wie Peter, Werner und Klaus der Renner waren, sind die Namen für Jungen heute insgesamt „bunter“ geworden. Dies fällt vor allem in der Schweiz auf. Während „Matteo“ es in Deutschland nur auf Rang 13 geschafft hat, steht er in der Schweiz bereits an 5. Stelle der Top 10. Auch Liam, der in Deutschland auf Rang 20 steht, ist bei den Schweizern bereits der drittbeliebteste Name. Hier also die Top 10 der beliebtesten Jungennamen auf einen Blick:

 

Top 10 der beliebtesten Jungennamen

 

in Deutschland

in Österreich

in der Schweiz

Name Sprache Bedeutung*
Alexander Deutsch, Englisch Griechische Herkunft; bekannt durch Alexander den Großen, der König von Makedonien war (356-323 v.Chr.); acht Päpste trugen bisher den Namen Alexander;

Hinweis: häufiger Spitzname: Alex – Alex kann auch der Spitzname des weiblichen Namens Alexandra sein.

Ben Englisch Kurzform des hebräischen Namens Benjamin; Benjamin ist in der Bibel der jüngste Sohn von Jakob und somit der Name eines der zwölf Stämme Israels;
Hinweis: Ben wird häufig auch als Spitzname von Benedikt verwendet
David Englisch, Französisch, Hebräisch Hebräische-biblischer Vorname; David ist in der Bibel der zweite und größte König Israels, er wird als Vorfahre von Jesus genannt
Elias Griechisch,

Hebräisch

Griechische Form von Elijah; In der Bibel als ein großer Prophet bekannt, der gegen den Baalskult kämpft
Felix Deutsch, Englisch Stammt aus dem Lateinischen; wörtliche Übersetzung: „vom Glück begünstigt“; Daher kann Felix auch mit „der Glückliche“ bezeichnet werden. Bereits im Römischen Reich wurde der Name vielen Kaisern als Beiname1 im Sinne eines Wunsches mit auf den Weg gegeben.
Finn Dänisch,

Irisch,

Nordisch,

Norwegisch, Schwedisch,

Skandinavisch,

Anglizierte Form des irischen Namens: Fionn; In einer bekannten irischen Sage ist Fionn MacCumhail der Held.

Oder:

Früher war Finn ein schwedischer Beiname1 für einen Angehörigen des finnischen Volkes

Henry/Henri Englisch,

Französisch

Henry ist französische und englische Form von Heinrich; Als französische Variante auch mit „i“ als Henri bekannt.

Zum Namen Heinrich:

Heinrich stammt aus dem Althochdeutschen. Er setzt sich aus althochdeutschen Wörtern zusammen: „heim“ (=Heim, Haus) beziehungsweise „hagan“ (=Hof) und „rîhhi“ (=mächtig, Fürst).

Man kann den Namen also als „Hausherr, der Herr im Haus“ deuten. Im Mittelalter war der Name sehr beliebt. Sogar noch am Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zu den 1910er Jahren stand Heinrich mit auf der Liste der zehn beliebtesten Jungennamen in Deutschland. Danach stagnierte seine Beliebtheit und ab Mitte der 1940er nahm sie stark ab. Seit den 1980er Jahren wird er nur noch sehr selten vergeben.

Jakob Deutsch, Hebräisch Biblisch-hebräischen Herkunft;

ursprüngliche Bedeutung: „Er möge schützen“ – wobei mit „er“ Gott gemeint ist. Im alten Testament wird der Name als „Fersenhalter“ „er betrug/ er verdrängte“ übersetzt, da er bei der Geburt seinen Zwillingsbruder Esau an der Ferse festgehalten haben soll, um Erstgeborener zu werden. Jakob ist ein Sohn von Isaak und Vater von zwölf Söhnen, die die zwölf Stämme Israels begründen. Im neuen Testament sind Jakobus der Jüngere und Jakobus der Älter zwei Apostel von Jesus.

Jonas Deutsch, Hebräisch Griechische Form des biblischen Namen Jona. Die biblische Erzählung vom Propheten Jonas und dem Wal verschaffte dem Namen Bekanntheit.
Leon Französisch, Griechisch, Spanisch Spanischer männlicher Vorname mit griechischem Ursprung;

Hinweis: wird oft auch als Kurzform von Leonhard und Leopold verwendet

Levin

 

Deutsch, Niederdeutsch, Niederländisch Kann einerseits eine Ableitung des hebräischen Namen Levi sein. Andererseits kann der Name auch als eine niederdeutsche bzw. niederländische Version des Namens Liebwin gesehen werden. Dieser althochdeutsche zweigliedrige Name ist durch den heiligen Liebwin, der im 8. Jh. ein angelsächsischer Missionar in Friesland war, bekannt geworden.
Liam

 

Englisch,

Irisch

Irische Kurzform von Wilhelm/William. Mehrere berühmte Könige in ganz Europa trugen diesen Namen im Mittelalter. Z.B. der erste normannische König Englands: von Wilhelm dem Eroberer.
Louis/Luis

 

Englisch,

Französisch,

Portugisisch

Louis ist die französische Form von Ludwig. In Frankreich wird er jedoch ohne „s“ ausgesprochen. In den anderen Sprachen wird das „s“ meist mit ausgesprochen.

Luis ist hingegen die spanische Form von Ludwig.

Hinweis: Luis ist häufig auch der Spitzname des Namen Alois.

Luca

 

Italienisch Italienische Kurzform von Lukas. Lukas leitet sich von Lucius ab. Lukas war einer der Evangelisten.

Hinweis: Luca ist auch die weibliche italienische Form von Lukas

Lukas

 

Deutsch Griechische Wurzeln: Stammt vom grischischen „leucos“ (=hell, weiß) ab. Somit kann Lukas auch die Bedeutung „ins Licht hineingeboren“ haben.

oder:

Kurzform des lateinischen bzw. altrömischen Beinamen1 Lucanus. Mit Lucas bezeichnet man jemanden, der aus Lucania, der süditalienschen Landschaft, stammt.

 

Matteo

 

Italienisch Italienische Herkunft, italienische Form von Matthäus

Zum Namen Matthäus:

In der Bibel war Matthäus gleichzeitig einer der zwölf Apostel von Jesus und einer der vier Evangelisten. Der Apostel Matthias wurde im Neuen Testament durch das Los dazu bestimmt Judas Ischariot zu ersetzen.

Maximilian Deutsch Dieser Name wurde von vielen Herrschern getragen und ist als Heiligenname bekannt. Er stammt von Maximilianus, der eine Erweiterung von Maximus ist, ab. Somit kann der Name auch als „der Größte“ übersetzt werden.
Nino

 

Italienisch Italienische Kurzform von Johannes (Giovanni); Name des Evangelisten und Apostels Johannes; Bekannt ist der Name auch durch Johannes den Täufer.

 

In Deutschland kommt der Name Nino meist vom spanischen Wort „nio“. Auf Deutsch: „der Junge“ oder „das Kind“.

 

Hinweis: In Georgien ist Nino ein bekannter weiblicher Vorname, der von der heiligen Nino stammt.

Noah

 

Hebräisch Hebräische Herkunft; Unisex-Vorname, weshalb er in Deutschland immer mit einem Beinamen1 verwendet werden muss, der das Geschlecht eindeutig festlegt; In Deutschland wird er häufiger als männlicher, als als weiblicher Vorname vergeben.
Paul

 

Deutsch,

Englisch,

Französisch

Bekannt als Heiligenname z.B. vom heiligen Apostel Paulus.

Sechs Päpste trugen bisher diesen Namen.

Ursprünglich war er ein römischer Beiname1.

Tobias

 

Deutsch,

Englisch

Griechische Form des hebräischen Namens „Tobijah“; Tobias ist in der Bibel der fromme Sohn eines erblindeten Vaters

1Als Beiname wird ein zusätzlicher Name bezeichnet, der einer Person beigegeben wird, um sie genauer zu beschreiben.

 

* www.vorname.com