Babyname: Nicht nur ein Kind ist eine Entscheidung fürs Leben, auch sein Name! – 13 Tipps zur Namensauswahl

Babyvorname

Du bist gerad auf der Suche nach einem passenden Babynamen?

 

Während es einige wenige gibt, die bereits vor der Schwangerschaft wissen, wie sie ihr Kind einmal nennen werden, sucht doch die Mehrzahl erst in der Schwangerschaft nach dem perfekten Babynamen und selbst nach der Geburt haben sich viele noch nicht auf einen Namen festlegen können. Die Namensauswahl ist für die meisten eins der schwierigsten Dinge überhaupt, denn nicht nur das Kind, sondern auch der Name des Kindes ist eine lebenslange Entscheidung!

Tatsächlich gibt es Namen, die deinem Kind das Leben schwerer und einige die es ihm leichter machen können. In diesem Beitrag bekommst du 13 Tipps an die Hand, die du bei der Namensauswahl mit bedenken könntest:

Unsere Tipps für die Wahl des richtigen Babynamen:

  • Der Vorname kommt immer mit einem Nachnamen… überleg dir, ob dein Babyname auch  zum Nachnamen passt. Einige finden, dass ein langer Vorname nicht zu einem langen Nachnamen passt und ein kurzer Vorname nicht zu einem kurzen Nachnamen. Das ist sicher Geschmackssache. Du solltest jedoch darauf achten, dass die beiden Namen nicht zu gut zusammen passen und am Ende eine Claire Grube oder ein Bill Ich dabei herauskommen. Auch wenn Vor- und Nachname aus verschiedenen Sprachfamilien kommen, klingt dies für unser Ohr meist unpassend. So beispielsweise Chantale Schmidt oder Angelo Müller.

 

  • Auch auf die Initialen kannst du Rücksicht nehmen. Eine Wiebke Clausens und ein Steffen Seifert könnten mit ihren Initialen unzufrieden sein.

 

  • Wie heißt der Name rückwärts? Nicht jeder Name ist wie Anna ein Palindrome und wird von hinten wie von vorne gleich gelesen.  Spätestens in der Schule wird ein Kind darauf kommen auch einmal die Namen verkehrtherum zu lesen… so wird eine Lana, so schön der Name auch vorwärts klingt, hier entweder mit einem witzigen Konter viel Selbstbewusstsein tanken oder sich gemobbt fühlen.

 

  • Ob dein Kind später einen Spitznamen bekommt oder nicht kannst du unter Umständen nicht beeinflussen. Generell gilt jedoch, je kürzer der Vorname ist, desto seltener wird direkt aus ihm ein Spitzname gebildet. Einige Namen bringen jedoch bereits Spitznamen mit sich. So wird z.B. Antonia oder Anton gern Toni genannt und Alexandra und Alexander als Alex bezeichnet.

 

  • Wenn du deinem Kind ersparen möchtest, dass es seinen Namen immer buchstabieren muss, achte darauf, dass er möglichst einfach geschrieben So kann dein Schatz ihn vielleicht selbst auch schneller schreiben.

 

  • Im Normalfall behält dein Baby seinen Vornamen sein ganzes Leben lang. So ist es irgendwann kein Baby mehr. Achte darauf, dass der Name auch zu einem Jugendlichen und Erwachsen passt.

 

  • Schüleraustausche, Auslandsjahre und Dienstreisen ins Ausland sind schon lange keine Seltenheit mehr. Und auch die Auswanderungsquoten steigen. So kann es nicht von Nachteil sein, wenn der Name international gut aussprechbar ist und dort keine merkwürdige Bedeutung hat.

 

  • Man kann natürlich nicht auf alles Rücksicht nehmen. Wenn du aber z.B. häufig in Schwaben Urlaub macht. Wo ein “st“ wie ein „scht“ ausgesprochen wird. Dann könnte es für dein Kind von Vorteil sein, wenn es nicht unbedingt Astrit heißt 😉

 

  • Falls du schon ein Kind hast, könntest du dir überlegen, ob die Namen zueinander passen Aber auch darauf achten, dass sie nicht zu ähnlich klingen. Wenn deine Mädels Mira und Mia heißen, kann es manchmal zwar praktisch sein, wenn du eine rufst und direkt beide gleichzeitig aufgucken. Es kann jedoch auch schnell passieren, dass beide denken du meinst die andere 😉

 

  • Tatsächlich sollen bestimmte Namen karrierestörend Während. Tim, Sophie und Lukas gute Aufstiegschancen haben, gelten Chantal, Kevin oder Mandy als weniger schlau und kämpfen schon in der Schule mit Vorurteilen. So gilt laut Namensagentur Endmark im Job: Kurzer Vorname – große Karriere.

 

  • Du hast bestimmt auch schon einmal einen Namen gehört und ihn direkt mit einer bestimmten Person verbunden. Damit man vor allem die negativen Assoziationen von anderen nicht aufs Brot geschmiert bekommt, „ Bor, so hieß mein Mathelehrer, den konnte ich gar nicht leiden“ – verraten viele Eltern den Namen ihres Kindes erst nach der Geburt. Das wichtigste ist, dass du und dein Partner/deine Partnerin keine negativen Assoziationen mit dem Namen haben.  Was andere mit dem Namen assoziieren ist egal. Am Ende schmückt dein Kind den Namen für jeden noch einmal ganz anders aus.

 

  • Nun gibt es auch noch einige rechtliche Dinge, die du bei der Namenswahl berücksichtigen musst. So müssen z.B. Namen wie Kai, Kim und Michele, an denen man das Geschlecht des Kindes nicht direkt feststellen kann, immer auch einen Zweitnamen bekommen. Die genauen Richtlinien zur Namensvergabe in Deutschland kannst du hier finden. Ein Blick dort hinein lohnt sich auf jeden Fall, damit du beim Standesamt dir nicht noch schnell etwas Neues überlegen musst.

 

Wenn du jetzt mehrere Babynamen zur Auswahl hast, stell dir doch einfach mal vor, wie es ist den Namen zu rufen, was hört sich für dich besser an? Bei welchem Namen holst du dein Kind lieber aus dem Kinderspieleparadies ab?

Einige Eltern wählen auch bewusst zwei Namen aus und entscheiden sich erst nach der Geburt für den, der zu dem Neugeborenen besser passt. Meist klappt es dann ja doch, dass ein Baby ziemlich schnell einen Namen bekommt.

Vergiss nie, am Ende erfüllt dein Kind den Namen mit Leben!

Happy kid met verschoond luierbroekje

Gut zu wissen ist:

Nach §18 des Personenstandgesetzes gilt, dass das Kind nach der Geburt innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden muss. Steht der Name einmal in den unterschriebenen Dokumenten, ist er festgelegt. Schreibt ihr ihn noch nicht mit in die Geburtsanzeige und lasst dort das Feld des Vornamens frei, habt ihr einen weiteren Monat Zeit, um ihn nachzureichen.