Wie wählt man den richtigen Windeleimer?

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Dein Baby ist in deinen Augen sicher das schönste der Welt… Doch so wunderbar es auch ist, auch dieses kleine Wesen füllt seine Windeln nicht mit Glitzer und Rosenblüten! Damit ein wenig Magie und Luxus gleich neben dem Wickeltisch bereitstehen, ist der Windeleimer ein unentbehrliches Accessoire. Er eignet sich perfekt, um die Ausbreitung von Mikroben und Bakterien zu verhindern, und schließt schlechte Gerüche ein.

Wie funktioniert ein Windeleimer?

Lass uns dir zunächst erklären, wozu ein Windeleimer wirklich dient. Wenn du schon einmal ein Kind gewickelt hast, hast du sicher gemerkt, dass die schmutzige Windel, selbst wenn sie zusammengefaltet ist, ziemlich stark und übel riecht. Vor der Erfindung der Windeleimer entsorgten die meisten Eltern verschmutzte Windeln grundsätzlich sofort außerhalb der Wohnung, um zu verhindern, dass ihr Zuhause stank: eine unpraktische Methode!

Mit dem Windeleimer wird nun jede Windel hermetisch in einem kleinen Einzelbeutel verschlossen, der schlechte Gerüche und Bakterien einschließt. Windeleimer sind so gebaut, dass sie viele Windeln aufnehmen können, ohne jedes Mal geleert werden zu müssen.

Ihre Verwendung ist sehr einfach. Nach jedem Wickeln drehst du einfach an der Kurbel des Eimers, um die Windeln einzeln einzuschließen. Wenn er voll ist, brauchst du ihn nur noch zu leeren. Wenn der Ersatzbeutelbehälter leer ist, ersetzt du ihn einfach! Ein echtes Kinderspiel!

Ein Designer-Eimer mit Format

Wenn du möglichst viel von deinem Windeleimer haben möchtest, solltest du ein großformatiges Modell verwenden, um so viele Windeln wie möglich darin zu entsorgen und ihn möglichst selten leeren  zu müssen. Sieh dich nach einem Windeleimer um, der mindestens 30 Windeln aufnehmen kann.

Natürlich sollte er nicht so groß sein, dass er den ganzen Raum vollstellt. Wähle im Zweifel einen hohen Behälter, um nicht zu viel Bodenfläche in Anspruch zu nehmen. Außerdem solltest du wissen, dass bei weitem nicht alle Mülleimer zwangsläufig unansehnlich sind… Die neuen Modelle sind so konzipiert, dass sie sich harmonisch in deine Inneneinrichtung einfügen. Es gibt sie in allen Farben, von nüchtern bis schrill, um den Künstler in dir zu erfreuen!

Schließlich können einige Windeleimer als herkömmliche Abfalleimer weiterbenutzt werden, sodass du sie weder wegzuwerfen noch im Keller einzulagern brauchst, wenn das Baby sauber wird.

Der Windelbeutel: ein wichtiger Teil deines Windeleimers

Die Wahl des Windeleimers selbst ist sicherlich sehr wichtig, aber wir sollten auch über die zum Modell passenden Beutel sprechen. Um zu funktionieren, braucht ein Windeleimer geeignete Ersatzbeutel. Aber nicht alle Produkte auf dem Markt taugen dazu.

Wenn möglich, solltest du einen Eimer bevorzugen, zu dem es antibakterielle Beutel gibt. Sie unterbinden die Ausbreitung von Mikroben und Bakterien, statt nur schlechte Gerüche einzuschließen. Da der Windeleimer so konstruiert ist, dass er schmutzige Windeln mehrere Tage lang aufnehmen kann, ist es wichtig, dass er dein Zuhause nicht selber verschmutzt. Zu diesem Zweck muss er vollkommen luftdicht und mit Qualitätsbeuteln ausgestattet sein.

Entscheide dich schließlich für mehrlagige Beutel, die besser gegen Gerüche abgedichtet sind. Einige Eimer werden als universell einsetzbar beworben und sind auf die Verwendung von Standard-Müllbeuteln ausgelegt. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass sie im Allgemeinen viel weniger effektiv sind… Die Spezialbeutel sind sicherlich teurer, aber sie sind speziell für Babywindeln konzipiert. Sie machen den Unterschied aus und bieten einen echten Mehrwert!

Einige weitere Accessoires, die dir das Leben erleichtern

Da Windeleimer bei jungen Eltern immer beliebter werden, arbeiten viele Forscher daran, sie zu optimieren. Deshalb kommen neue Accessoires auf den Markt, die ihre Benutzung immer angenehmer und praktischer machen.

Einige Behälter sind mit einem Klappenverschluss ausgestattet. Dieser Schutz verhindert, dass das Kind sie selbst öffnen kann. Wenn dein Windeleimer nämlich direkt in seinem Babyzimmer steht, wirst du schnell den Nutzen dieses Accessoires erkennen. Wir brauchen es uns gar nicht groß auszumalen: Sobald dein Kleines anfängt, sich selbstständig zu bewegen und alle Gegenstände in Reichweite zu berühren, wirst du froh sein, dass es wenigstens seinen Windeleimer nicht allein öffnen kann!

Andere Eimer sind zur besseren Hygiene mit einem Fußpedal ausgestattet. So brauchst du den Deckel des Eimers nicht von Hand anzuheben und läufst nicht Gefahr, dir die Hände schmutzig zu machen, nachdem du sie gerade zum Wickeln deines Babys gewaschen hast. Diese Eimer halten dir auch die Hände frei, was die Benutzung noch komfortabler macht.

Du solltest auch einen Eimer mit einer weiten Öffnung wählen, der groß genug ist, damit du die Windel leicht hineinwerfen kannst, ohne von Hand schieben zu müssen… Praktisch, vor allem aber hygienisch!

Wähle einen Windeleimer, der leicht zu reinigen ist

Schließlich ist die Reinigung des Eimers auch dann sehr wichtig, wenn schmutzige Windeln in luftdichten Beuteln eingeschlossen sind. So eliminiert man Bakterien und beseitigt gleichzeitig den schlechten Geruch, der sich im Inneren des Behälters ansammelt. Es ist wichtig, dass dein Windeleimer regelmäßig desinfiziert und desodoriert wird. Dazu muss er mühelos zerlegbar sein.

Wie bei allen Gegenständen, die in die Nähe deines Babys gelangen, empfehlen wir dir auch hierfür, übertriebene Reinigungsmittel und aggressive Produkte zu vermeiden. Verwende natürliche Reinigungsmittel wie Backpulver oder Essigessenz. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp aus Omas Trickkiste: Aktivkohle, Katzenstreu oder gemahlener Kaffee sind sehr saugfähige Stoffe. Verteile ein wenig davon auf dem Boden deines Windeleimers. Sie absorbieren unangenehme Gerüche und sind damit noch effektiver!