Welche 2020 auf dem Markt erhältlichen Windeln sind eventuell gefährlich für das Baby?

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Im Januar 2019 veröffentlichte die französische Agentur für gesundheitliche Unbedenklichkeit (ANSES) einen Bericht, in dem die Ergebnisse eines großangelegten Windeltests veröffentlicht wurden. Dabei wurden in 23 der in Frankreich meistverkauften Windelarten für mehrere chemische Substanzen Überschreitungen des zulässigen Grenzwertes festgestellt.

Wenn man bedenkt, dass ein Kind von 0 bis 3 Jahren ungefähr 900 Tage lang und insgesamt ungefähr 4.000 Windeln trägt, dann ist das eine ganze Menge und die Ergebnisse der veröffentlichten Studie sind nicht gerade beruhigend… Aus diesem Grund möchten wir von Little Big Change euch helfen, worauf ihr bei der Zusammensetzung von Babywindeln achten solltet und wie ihr sichere Windeln findet!

Welche Substanzen in Windeln gelten als bedenklich?

Es sind hauptsächlich die Duftstoffe, die zum Großteil für gesundheitliche Probleme verantwortlich sind. Sobald diese von der Industrie auf die Windel gegeben werden, riecht diese zwar gut und wir finden eine „dufte Windel“ erstmal vielleicht ganz angenehm. Aber in Wirklichkeit sind Duftstoffe leider keine besonders gute Idee der Hersteller.

Sobald euer Baby nämlich in die Windel gepullert hat, können die in den künstlichen Wirkstoffen enthaltenen chemischen Substanzen in den Urin wandern. Bleibt dieser zu lange mit dem Babypo in Berührung, kann das zu Irritationen führen und Hautausschläge ausgelösen.

Laut der französischen Studie wurden folgende Substanzen als „ein Risiko für die Gesundheit der Babys“ identifiziert:

  • Duftstoffe (Butylphenyl Methylpropional oder Lilial®, Hydroxyisohexyl-3-Cyclohexene Carboxaldehyde oder Lyral®)
  • Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, auch als PAK bekannt
  • PCB-126 und Pyralene allgemein

Wenn ihr diese Stoffe also auf einem Etikett seht, dann legt sie besser wieder zurück ins Regal.

Nach der Veröffentlichung der Studie über „gefährliche Einwegwindeln“ war das Öffentliche Entsetzen natürlich groß und französische Gesundheitsbehörden haben sofort Maßnahmen ergriffen, um die Hersteller dazu zu bringen, Gefahrenstoffe bei der Windelproduktion wegzulassen. Das Problem ist leider, dass dies Zeit braucht – manchmal zu viel Zeit – um ein nicht besonders hautschonendes Herstellungsverfahren zu verändern. Wahr ist leider aber auch, dass in dieser Zeit Babys weiterhin mit potenziell gefährlichen Chemikalien in der Windel herumspazieren. 

Wer sind die „schlechten Schüler“?

Wenn ihr nun erwartet habt, dass jetzt eine Liste der Marken kommt, die ihre Hausaufgaben nicht richtig machen, dann müssen wir euch leider enttäuschen. Die ANSES hat nämlich die Namen der Hersteller, die den Test nicht bestanden haben, nicht veröffentlicht. Dafür gab es folgendes Statement:

„Die von der ANSES durchgeführten Tests beziehen sich auf die auf dem französischen Markt am häufigsten verkauften Vertreter sowie auf Handelsmarken und sogenannte ‚Öko‘-Windeln.“ 

Sprich, das kann auf jeden Hersteller passen. Bevor ihr euch nun aber die Augen damit verderbt, die Windeletiketten und Berichte im Detail zu studieren, verraten wir euch lieber, was ihr bei der Auswahl eurer Windel beachten solltet.

Eine gesunde Windel für euer Baby finden

Lösung für euer Dilemma? Wissenschaftliche Tests und zertifizierende Labels!

Ja, es gibt inzwischen Gesundheitsnormen und Little Big Change hat sich zum Ziel gesetzt, diese immer einzuhalten. Ihr könnt euch also bei unserer Marke sicher sein, da wir auf Transparenz setzen!

Als Produkt, das mit der Haut eures Babys in Berührung kommt, muss für uns eine Windel sanft und frei von Plastik sein. Sie sollte ohne Chlor sondern sauerstoffgebleicht, ohne Duftstoffe, ohne Lotion und ohne Latex sein!

Ein Label auf das ihr achten solltet: Der STANDARD 100 von OEKO-TEX® ist eines der weltweit bekanntesten Label, wenn es darum geht, Textilien zu testen, um darin giftige Substanzen festzustellen oder nicht und ist Synonym für eine hohe Produktsicherheit.