Pipi in der Windel: Wie wechselt man sie?

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Im Allgemeinen wird ein Kind zwischen seinem zweiten und dritten Geburtstag sauber, also kurz bevor es in den Kindergarten kommt. Bis der große Tag aber da ist, musst du es im Durchschnitt 5 bis 6 Mal am Tag wickeln… So wirst du schnell zu einem Profi in der Kunst, seinen kleinen Hintern sauberzumachen! Um es einfach zu machen, fangen wir mit dem „angenehmsten“ Windelwechsel an, nämlich dem, bei dem das Baby nur gepinkelt hat.

Beim richtigen Wickeln kommt es vor allem auf die Vorbereitung an

Wenn es ums Wickeln geht, ist wie beim Sport eine gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg! Da du dein Baby niemals allein auf dem Wickeltisch lassen darfst, ist es wichtig, dass du alles, was du brauchst, zur Hand hast, bevor du mit dem Wickeln beginnst. Lege also bereit:

  • Eine saubere Windel
  • Ein Reinigungsprodukt für den Windelbereich
  • Eine Abfallwindeltasche oder einen Windeleimer
  • Eine Schutzcreme, falls dein Kind unter Windelausschlag leidet
  • Einen Satz Wechselkleidung für den Fall von Nässeaustritt

Falls du eines dieser Dinge vergessen hast, lasse dein Baby nicht unbeaufsichtigt, sondern trage es auf dem Arm, während du das Fehlende holst.

Wie wickelt man ein Baby, wenn es eingepinkelt hat?

Nun, da alles bereit ist, kann der Windelwechsel beginnen!

  • Hebe den Unterleib des Babys an und ziehe seinen Body am Rücken so hoch wie möglich, um ihn nicht mit austretender Nässe zu beschmutzen. Hebe dazu sanft sein Gesäß und sein Becken an, statt die Beine hochzuziehen. Ziehe dein Kind nicht vollständig aus. Das ist nicht nötig, und es könnte frieren
  • Öffne den Klettverschluss der Windel
  • Rolle sie zusammen und verschließe sie mit ihren Klettverschlüssen, damit sie sich nicht im Mülleimer öffnen kann
  • Reinige vorsichtig das Gesäß mit einem Tuch, einem nassen Waschlappen oder mit einem Wattebausch und Einreibemittel
  • Trockne die Haut deines Kindes durch leichtes Tupfen richtig ab. Um Irritationen zu vermeiden, solltest du lieber tupfen als rubbeln
  • Lege die saubere Windel unter sein Gesäß und platziere die Klettstreifen in seinem Rücken
  • Wenn du eine leichte Rötung bemerkst, creme ihn ein
  • Schließe die Windel wieder und ziehe sie fest genug an, um ein Auslaufen zu verhindern, aber nicht so stramm, dass das Baby eingeengt wird. Idealerweise bleibt genügend Platz, damit auf Nabelhöhe zwei Finger hindurchpassen
  • Ziehe dein Baby an – fertig!

Wie oft sollte man sein Kind wickeln?

Selbst wenn es nur um Pipi geht, muss dein Kind gewickelt werden, sobald seine Windel schmutzig ist… Ja, auch dann, wenn der kleine Tunichtgut sich zum Pinkeln entschlossen hat, nachdem du ihn vor gerade fünf Minuten gewickelt hast!

Urin und Kot sind besonders hautreizend. Daher sollten sie nie zu lange mit der Haut in Kontakt bleiben, weil sonst ein Windelausschlag droht. Deshalb raten wir dir, den Zustand der Windel alle 3 Stunden zu überprüfen, auch wenn das Baby sich nicht meldet. Nachts solltest du es dagegen nur wickeln, wenn es meckert oder Nässe austritt.

Beachte auch, dass die Genitalien und das Gesäß deines Babys bei jedem Windelwechsel gereinigt werden sollten, um das Wachstum von Bakterien zu unterbinden.