Schwimmwindeln

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Dein Baby liebt den Augenblick, in dem du es in sein Bad eintauchst? Es könnte Stunden lang planschen und du bist entzückt ihm dabei zuzusehen, wie es Spaß hat und das ganze Bad unter Wasser setzt. Genial! Deine Mini-Franzi-van-Almsick ist bereit für das große Schwimmbecken und du kannst es kaum erwarten, dass es die Freuden des Schwimmbads entdeckt. Um im Babybecken für Furore zu sorgen ist ein Profioutfit unverzichtbar: Die Badewindel bzw. Schwimmwindel!

Warum Schwimmwindeln verwenden?

Um seine 100 Meter Freistil zu absolvieren, braucht Baby eine Windel, die sich im Wasser nicht aufplustert und dadurch seine Bewegungsfreiheit einschränkt. Schwimmwindeln wurden speziell entwickelt, um sich im Wasser nicht aufzublasen und das Auslaufen von Stuhlgang zu verhindern.

Genau wie klassische Windeln gibt es auch zwei Arten von Schwimmwindeln:

  • Einwegwindeln
  • Waschbare Windeln

Jedes Modell besitzt einen wasserdichten Außenteil, um Auslaufen des Inhalts zu verhindern, und einen halb-saugfähigen Innenteil.

Welche Schwimmwindel ist besser?

Um die geeignete Badewindel für euch zu wählen, musst du dir über deine Bedürfnisse klar werden. Gehst du regelmäßig mit deinem kleinen Profischwimmer ins Schwimmbad? Setze auf eine waschbare Schwimmwindel, die sich in dem Fall sowohl als umweltfreundlicher als auch günstiger erweist. Wenn du es praktisch und schnell magst, gibt es nichts Besseres als eine Einweg-Schwimmwindel.

Der Preis von Einwegschwimmwindeln beläuft sich auf ca. 15 Euro für 20 Windeln im Vergleich zum gleichen Preis für eine waschbare Schwimmwindel. Also kommt es vor allem darauf an, wie häufig ihr planschen geht. Für Gelegenheitsschwimmer ist eine Einwegbadewindel praktischer und auch günstiger als eine waschbare Schwimmwindel.

Damit Baby sein Badevergnügen auch voll und ganz genießen kann, solltest du ihm nicht noch einen Badeanzug oder eine Badehose über der Badewindel anziehen. Denn auch wenn sie extra entwickelt wurde, um sich nicht aufzuplustern, kann sie sich dennoch etwas ausdehnen, was dazu führen würde, dass sich das Baby in den Badesachen nicht mehr völlig frei bewegen könnte.

Passt das Schwimmwindel-Modell zu meinem Baby?

Damit dein kleiner Planschweltmeister das Schwimmen auch genießen kann, empfiehlt es sich, die Schwimmwindel erstmal auszuprobieren, bevor ihr sie im Schwimmbad anzieht. Beim Babyschwimmen kann es sein, dass die Einrichtung euch kostenlos eine „Testwindel“ zur Verfügung stellt. Du wirst schnell feststellen, ob dein kleiner Goldfisch sich wohlfühlt oder ob die Windel nicht seinen Erwartungen und Ansprüchen gerecht wird.

Doch bevor du das Baby mit ins Schwimmbad nimmst, gibt es ein paar Regeln:

  • Das Baby ist mindestens 4 Monate alt
  • All seine Impfungen müssen aktuell sein (Auffrischungen von Polio und Pneumokokken müssen erfolgt sein)
  • Um dein Baby zu einem Schwimmer zu machen, brauchst du eine Bescheinigung von seinem Kinderarzt oder eurem Hausarzt, dass es keine medizinischen Einwände gegen diese Aktivität gibt

Auf die Plätze. Fertig? Los!