Die Nachtwindel im Alter von 2 Jahren weglassen – eine kluge Entscheidung?

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Wenn das Kind sich dem Alter von zwei Jahren nähert, beginnen Eltern sich viele Fragen in Bezug auf das Trockenwerden zu stellen. Sollten sie die Nachtwindel weglassen, sobald das Baby tagsüber trocken ist? Sollten sie das Kind ermuntern, sein Töpfchen zu benutzen? Wie vorgehen? Little Big Change hat die nötigen Infos für dich in diesem Artikel zusammengetragen. Wir erklären dir alles, aber vor allem, warum die Nachtwindel mit zwei Jahren absolut kein Grund zur Sorge ist!

Beginnt das Gespräch

Beginnt sanft mit eurem Sprössling darüber zu sprechen, aber seid geduldig. Es kann vorkommen, dass das Baby sich nicht von seiner Windel trennen möchte und leider… kannst du nichts machen!  Um das Töpfchen zu benutzen muss dein Kind nicht nur körperlich bereit dafür sein, sondern auch psychisch. Zwinge es nicht!

Das Töpfchen: Der Verbündete für das Trockenbleiben

Mache dein Kind mit dem Töpfchen vertraut. Stellt es in die Nähe der Toilette und lade deinen kleinen Schatz ein, es so zu machen wie du und erkläre ihm dabei, wozu das dient. Ohne Grund ist es schwierig einem Kind die Notwendigkeit des Trockenbleibens begreiflich zu machen. Beginne es wie ein Spiel und lass sich dein Kind selbst angezogen auf das Töpfchen setzen. Es wird Gefallen an dieser Freiheit finden!

Das Trockenbleiben: eine neue Gewohnheit

Versuche nach dem ersten Kennenlernen des Töpfchens eine Routine damit zu erschaffen. Führe dein Kind zu bestimmten Uhrzeiten zum Töpfchen: nach dem Aufwachen, zur Spielzeit, nach dem Essen oder einer Zwischenmahlzeit. Dein kleines Wunder wird sich von ganz allein auf das Töpfchen setzen, sich ohne deine Hilfe ausziehen. Es ist in der Lage mehrere Stunden (sogar während des Mittagsschlafs) trocken zu bleiben. Achte auf all diese kleinen Zeichen, um sie zu entschlüsseln: Sie zeigen, dass dein Baby sich dafür interessiert und es genauso machen möchte wie die „Großen“.