Bio-Windel: Vor- und Nachteile

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Für Eltern ist die Gesundheit eures Babys mit das wichtigste Thema überhaupt! Man denkt also darüber nach, wie man seine Haut am besten schützen kann und so wenig giftige Stoffe wie möglich in sein junges Leben lässt. Zum Schutz des Babys und der Umwelt greifen daher viele Eltern zu Bio-Windeln. Wir dachten uns, es wäre interessant, über die Vor- und Nachteile von Bio-Windeln zu berichten.

Was sind die Unterschiede zwischen herkömmlichen und Bio-Windeln?

Bio-Windeln sind ebenso praktisch wie ökologisch und daher auf dem Vormarsch. Dabei scheinen sie sich nicht groß von ihren konventionellen Namensvettern zu unterscheiden. Die subtilen Unterschiede liegen in ihrer Zusammensetzung.

Eine Bio-Windel enthält sehr wenige oder keine Schadstoffe. Daher ist die Haut des Babys geschützt, und das Allergierisiko ist nahe Null.

Eine konventionelle Windel wird aus Dichtigkeitsgründen aus nicht wiederverwertbarem Kunststoff hergestellt. Eine Bio-Windel hingegen besteht weitgehend aus natürlichen, biologisch abbaubaren Materialien.

Schließlich solltet ihr wissen, dass es zwei Arten von Bio-Windeln gibt:

  • Die Bio-Wegwerfwindel
  • Die waschbare Stoffwindel aus Bio-Fasern

Wie der Name schon sagt, kann die waschbare Stoffwindel während der gesamten Kleinkindphase eures Kindes wiederverwendet werden. Sie besteht in der Regel aus Bio-Baumwolle oder Bio-Bambus.

Obwohl es sich bei der Bio-Wegwerfwindel um eine Einwegwindel handelt, ist sie weniger umweltbelastend, weil sie keine Schadstoffe enthält.

Die Vorteile von Bio-Windeln

Der Hauptvorteil einer Bio-Windel ist natürlich, dass sie keine schädlichen oder gar toxischen Produkte enthält! Dies hilft die Haut des Babys zu schützen und gleichzeitig seinen kleinen Popo trocken zu halten.

Um sicherzugehen, dass die Windel wirklich sicher ist, vergewissert euch, dass sie pestizid-, dioxin-, benzol-, duftstoff- und vor allem schwermetallfrei ist, denn all diese Substanzen können Allergien hervorrufen.

Darüber hinaus belastet eine Bio-Windel die Umwelt nur in begrenztem Maße. Es ist wichtig zu wissen, dass die verwendete Baumwolle nicht mit Pestiziden behandelt wurde. Einmal verwendet und weggeworfen, belastet sie Boden und Gewässer weniger, da sie keine Giftstoffe enthält.

Ob ihr euch letztlich für ein waschbare oder eine Wegwerfwindel in biologischer Qualität entscheidet, achtete in jedem Fall darauf, dass sie weich und bequem für euer Baby ist!

Nachteile von Bio-Windeln

Einer der Nachteile von Bio-Windeln sind wohl die Kosten? Sicher, Bio-Lebensmittel sind teurer! Waschbare Stoffwindeln aber amortisieren sich schnell und sparen Geld. Allerdings müsst ihr sie mindestens jeden zweiten Tag waschen, und ihr solltet besser einen Wäschetrockner besitzen.

Im Allgemeinen verbraucht ein Baby zwischen der Geburt und dem Zeitpunkt, an dem es sauber wird ca. 5 000 Windeln. Das sind eine ganze Menge, die ihr da zu wechseln habt, ganz zu schweigen von dem Budget! Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten zu sparen: Entweder ihr bestellt eure Windeln in großen Mengen oder abonniert Little Big Change, um preiswerte Windeln zu erhalten und sich keine Gedanken mehr um Vorräte machen zu müssen.